Dalai Lama: Vermittler zwischen Tibet und China?

„I assure you I have no desire to seek Tibet’s separation. (…) My primary concern, as I have repeated time and again, is to ensure the survival of the Tibetan people’s distinctive culture, language and identity.“ Mit Worten wie diesen versucht der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter, aus dem indischen Dharmasala heraus, Chinas Regierung zu beschwichtigen.

Wiederholt versicherte er, nach einer Autonomie Tibets und nicht nach einer Unabhängigkeit von China zu streben und warb für mehr Bereitschaft zum Dialog auf beiden Seiten. Was einen möglichen Olympiaboykott angeht, sprach er sich eindeutig für das Stattfinden der Spiele aus und dementierte chinesische Leitartikel, in denen ihm vorgeworfen wurde, die Spiele als „Geisel“ zu nehmen und Peking zum Nachgeben beim Thema „Unabhängigkeit Tibets“ zwingen: „Similarly, despite my repeated support for the Beijing Olympics, the Chinese authorities, with the intention of creating a rift between the Chinese people and myself, the Chinese authorities assert that I am trying to sabotage the games.“

~ von onlinejournalismus08 am April 4, 2008.

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